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Cyberattacke WannaCry: Bundesregierung sollte Cybersicherheitsstrategie umsetzen

Zur aktuellen Debatte im Zusammenhang mit der Cyberattacke „WannaCry“ am vergangenen Wochenende sagt Prof. Dr. Norbert Pohlmann, eco Vorstand für IT-Sicherheit:

„Die Rufe nach gesetzgeberischen Maßnahmen aus Ministerien und Parteien greifen hier zu kurz und sind auch keine Lösung. Stattdessen brauchen wir ein konsequenteres IT-Sicherheits-Management – und zwar auf staatlicher Seite, ebenso wie in Unternehmen und Privathaushalten. Dies bedeutet auch eine klare Absage an sogenannte ZeroDay Exploits. Solange Geheimdienste und Sicherheitsbehörden wie NSA und BND vorhandene Schwachstellen nicht den Herstellern melden, sondern für das Ausspähen der Bürger nutzen, passieren Cyberattacken, die leicht verhindert werden können. Weiterlesen

Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Allianz für Meinungsfreiheit regt runden Tisch an

Vor gut zwei Wochen brachte eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen,
Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten, darunter auch eco, mit einer Deklaration für Meinungsfreiheit ihre Sorge um die Auswirkungen des vom Bundeskabinett verabschiedeten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes zum Ausdruck. Heute hat sich das Bündnis zu einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Ulrich Kelber im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz getroffen. Weiterlesen

eco unterstützt „Deklaration für die Meinungsfreiheit“

Als Reaktion auf die Verabschiedung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) durch das Bundeskabinett am 5. April 2017 bringt heute eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen, Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten ihre Bedenken und Forderungen zum Ausdruck. Mit der gemeinsamen „Deklaration für die Meinungsfreiheit”, die auch eco unterzeichnet hat, warnen die Organisationen vor den negativen Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit, sollte das NetzDG tatsächlich vom Bundestag verabschiedet werden. Weiterlesen

Jetzt anmelden: Netzpolitischer Parteiencheck geht in die zweite Runde

Unter dem Motto „Wahl/Digital 2017″ begleitet eco in den kommenden Monaten den Wahlkampf. Bis zur Bundestagswahl im September stellen sich im Rahmen von insgesamt vier polITalk spezial-Veranstaltungen jeweils vier Bundestagsabgeordnete fünf schnellen Fragerunden zu den internetpolitischen Plänen von CDU(CSU), SPD, Bündnis90/Die Grünen und DIE LINKE. Die Ergebnisse wertet eco in Form eines Netzpolitischen Parteienchecks aus, der dann einen guten Überblick über die netzpolitischen Wahlprogramme liefert.

Unter der Überschrift „Digitale Wirtschaft & digitales Arbeiten“ standen bei der erfolgreichen Auftaktveranstaltung am 28. März Themen wie Start-up Förderung, digitale Transformation der Wirtschaft, digitale Bildung, Innovationsförderung sowie fairer Wettbewerb, der Umgang mit der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt sowie einheitliche rechtliche Bedingungen im Fokus. Für den Parteiencheck geladen waren Maik Beermann (CDU), Saskia Esken (SPD), Dieter Janecek (Die Grünen) und Petra Sitte (Die Linke).

Sehen Sie eine kurze Zusammenfassung des Abends hier im Video: Weiterlesen

Copyright-Reform: eco begrüßt Offensive im EU-Parlament gegen europäisches Leistungsschutzrecht

Der am 14. September veröffentlichte Entwurf der EU-Kommission zum neuen Urheberrecht wird im EU-Parlament seit Monaten heftig diskutiert. Heute soll nun auch der Bericht der maltesischen Abgeordneten Therese Comodini Cachia im federführenden Rechtsausschuss (JURI) geprüft werden. Nachdem zunächst Berichterstatterin Catherine Stihler im Binnenmarktausschuss (IMCO) die Löschung des Leistungsschutzrechts für Presseverleger vorgeschlagen hatte, lehnt auch die Berichterstatterin Comodini den Vorschlag zum Leistungsschutzrecht in ihrem Bericht zu der Reform ab. eco –Verband der Internetwirtschaft e.V. begrüßt diesen Vorstoß. Weiterlesen